WILHELM-CHRIST GEDÄCHTNISSCHWIMMEN (NÖRDLINGEN, 16.01.2016)

Nördlinger Schwimmer nutzen Heimvorteil

Von Ulrike Becker

Zum traditionellen Wilhelm-Christ Gedächtnisschwimmen fanden sich letztes Wochenende acht Vereine im Nördlinger Hallenbad ein. Dieser Wettkampf bietet den Nachwuchsschwimmern die Möglichkeit, sich mit anderen Schwimmern unter Wettkampfbedingungen zu messen und wird von den erfahrenen Schwimmern zur Überprüfung ihres aktuellen Leistungsstandes genutzt.

Lilly Schmied (Jg. 2006), Angelina Zengerle (Jg. 2005), Elisa Borcea (Jg. 2005), Anika Bergdolt (Jg. 2005), Hanna Mitting (Jg. 2007), Sofia Pfaffl (Jg. 2004) und Alexander Filipovski (Jg. 2005) starteten zum ersten Mal für den 1. SVN und kämpften sich höchst motiviert durchs Wasser, sodass einige von ihnen sogar schon Podestplätze erreichen konnten oder sie nur knapp verfehlten.

Lorena Weiß, Lena Lang, Leona Benning, Daniel de la Iglesia Dölger (alle Jg. 2005) und Sarah Tudor (Jg. 2008) trainieren schon zwei Mal pro Woche und verfügen deshalb über mehr Kraft, Technik und Ausdauer und konnten sich durchaus der Konkurrenz stellen. Sarah konnte sich auf all ihren fünf Strecken die Goldmedaille sichern. Auch Leona schaffte es auf 50 Meter Brust auf das oberste Treppchen. Die anderen trugen beachtliche neun Medaillen zur Vereinsleistung bei.

Die Wettkampfgruppe von Natalie Oppel lieferte souveräne Leistungen ab. So erschwamm Katharina Marb (Jg. 2005), ebenso wie ihre Schwester Franziska Marb (Jg. 2003), nur erste Plätze. Auch ihre Trainingskollegen Kim Egermaier, Johanna Weng und Daniel Sterk (alle Jg. 2003) erhielten bei allen Starts eine Medaille.

Leonie Oppel (Jg. 2001), Ella Rath (Jg. 2001), Annett Becker (Jg. 2000), Carmen Luff (Jg. 1999), Robin Schiele (Jg. 2002) und Jannik Förch (Jg. 1999), die von Martin Fürleger sechs Mal die Woche trainiert werden, nutzen die Chance, ihre Bestzeiten im heimischen Becken zu bestätigen. Auf sie warten nächste Woche die Bayerischen Langen Strecken in Würzburg, um sich über die längeren Distanzen für Wettkämpfe auf süddeutscher Ebene zu qualifizieren.

Insgesamt erzielten die Nördlinger Schwimmer 46 Gold-, 22 Silber- und 18 Bronzemedaillen und belegten vor Fürth und Gundelfingen den ersten Platz in der Gesamtwertung.

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